Olomouc at the top



Three years, three excellent awards by the world’s prestigious guidebook. Lonely Planet made a list of the most beautiful, yet lesser known tourist destinations. It wasn’t the hot springs of Iceland, Gibraltar Rocks, Odysseus' Ithaca or Luxemburg that ranked in first place but the historical center of Olomouc!

The mini guidebook, Secret Europe, presents tourists with fifty cities from different parts of Europe. The largest, world-renowned guidebook publisher attracts tourists to Olomouc by saying that “in terms of tourism Olomouc can be equated to an authentic restaurant which is your own, small, personal secret. The Main Square is amongst the most enchanting in the country. It is surrounded by historical buildings. It is adorned by the Holy Trinity Column listed as the UNESCO World Cultural and Natural Heritage. Magnificent churches, many of which host an exciting history, are scattered in the streets of the historical center. Explore the foundations of the ancient Olomouc castle in the Archdiocese Museum which is a must-see and then set out to one of the many pubs or mini-breweries”. In 2012, the publisher also awarded Olomouc by ranking it in the top ten most beautiful hidden treasures in Europe. One year later it was once again on the list of the recommended destinations in Moravia. “It’s beautiful as well as surprising for us. Lonely Planet is to tourist guidebooks what Michelin is to gastronomy. I perceive it as a win in the tourist Olympics,” responded Olomouc mayor, Martin Major, when he first heard of the award. “I am very pleased that the professional editor-in-chief of this publication truly appreciates the beauty of our city, its picturesque atmosphere and its uniqueness.

Apart from other things, Olomouc captivated them by the fact that it offers the same architectural treasures as Prague but without the crowds of tourists. It is definitely Olomouc’s advantage in comparison with our capital. However, despite repeated acclaim from the renowned guidebook, it may only be temporary”, mentioned the mayor, Major, with a smile. The deputy mayor, Jan Holpuch added, “I believe that this is an opportunity to introduce our beautiful city to many other tourists.” “I think that being awarded as a hidden treasure or undiscovered city will give Olomouc an even stronger stamp of attractiveness and will evoke more interest in potential visitors.”

Olomouc has been trying to advertise its beauty in a high-quality and systematic way. In the past years, this attempt has proved effective. Statistically as well as simply looking into the streets of the city center confirms that the number of tourists to Olomouc has truly increased. Olomouc is on the list of destinations offered by travel agencies as for example, one-day trips from Prague or as a part of the Vienna – Krakow route. “Greater advertising in cooperation with the agency CzechTourism certainly helped.

This agency gives Olomouc more space than before”, says Karin Vykydalová, head of the tourism department. “Acclaim from Lonely Planet obviously helps. Ideally, a visitor comes here based on the recommendation, is satisfied here and then recommends Olomouc to his friends back home”, adds Dušan Gavenda of the same department. Lonely Planet Secret Europe can be downloaded for free at: www.lonelyplanet.com/secret-europe.

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Stadtgeschichte

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Olomouc vom 19. Jh. bis zur Gegenwart

Nach 1800 wurde die Entwicklung der Stadt auf dem künstlerischen Gebiet durch eine Krise gekennzeichnet. Die meisten Aufträge wurden den Künstlern aus Wien erteilet. Das soll jedoch nicht heißen, dass das Kulturleben der Stadt völlig stocken geblieben war - die Stadt baute zwischen den Jahren 1827-1830 ein neues Theater.

Olomouc des beginnenden 19. Jahrhunderts konnte sich wichtiger Kontakte mit großen Persönlichkeiten rühmen. Sicherlich nicht zufällig widmete Ludwig van Beethoven im Jahre 1823 seine gerade vollendete Missa Solemnis dem Erzbischof von Olomouc Rudolf von Habsburg.

Im Jahr 1820 wurde durch Bemühung von Erzbischof die erste Olomoucer Parkanlage am Hang des Stadtmauergrabens angelegt. Im Jahr 1832 wurde der Park von der Stadtverwaltung übernommen. Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt wurde lange Zeit durch den festgeschlossenen Ring der Stadtmauern behindert. Von besonderer Bedeutung für die Stadt war deshalb der Bau der Eisenbahn. Der erste Zug kam in Olomouc mit großem Tamtam in 1841 an. Drei der Erbauer der Strecke wurden sogar Ehrenbürger von Olomouc. Die stürmischen Ereignisse des Jahres 1848 brachten Olomouc einen fünfmonatigen Aufenthalt des kaiserlichen Hofes in der Stadt ein. Im Erzbischofspalast bestieg in diesem Jahr den Kaiserthron Franz Joseph I.

Fort-Festung und ihre Aufhebung

In den folgenden Jahren erlebte Olomouc eine Reihe von internationalen Treffen, unter anderem wurde hier 1850 die sgn. Olmützer Punktation zwischen Österreich und Preußen abgeschlossen über dem Status der beiden Staaten im Deutschen Bund. Ein bedauerliches Ereignis war die Aufhebung der Olomoucer Hochschule im 1860. Erst viele Jahre später, im 1946, erlebte die Universität ihre Erneuerung. Das Verteidigungssystem der Festung, das die Wirtschafts- und Bauentwicklung der Stadt hinderte, wurde noch in den Jahren 1850-1866 durch den Bau von Forts um die Stadt vervollkommnet. Die Bemühungen aus 1868 und 1871 die Befestigung loszuwerden blieben ohne Erfolg. Schließlich in 1886 wurde dann auf kaiserlichen Beschluss hin der Festungsstatus von Olomouc, Theresienstadt und Josefsdorf aufgehoben. Bautätigkeit brach in voller Kraft in 1894 aus. Das Erscheinungsbild der neu gebauten Stadtteile um die Jahrhundertwende war stark von dem Regulationsplan von Camillo Sitte beinflusst.

Bis 1918 war die Stadtfläche von den ursprünglichen 53 Hektar innerhalb der Mauern bis auf insgesamt 300 Hektar erweitert. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt, der Antlitz der Städte im 19. Jahrhundert änderte, war auch an Olomouc nicht vorbeigegangen. Und es galt nicht nur für den oben genannten Eisenbahnbau. Im 1862 wurde das städtische Gaswerk erbaut, 1889 dann das Wasserwerk. Der Bau des städtischen Kraftwerks verlief im Jahr 1898 und schon ein Jahr später fuhr durch die Straßen der Stadt die erste Straßenbahn. Einen raschen Aufschwung hatte auch die Industrie genommen, in der Umgebung der Stadt entstanden neue Fabriken, Zuckerfabriken, Mälzereien, eine Bierbrauerei, Eisenhütten und andere. Stürmische Zeiten erlebte Olomouc im Jahre 1918, während der Entstehung des tschechoslowakischen Staates.

Groß-Olomouc

Eine deutliche tschechische Mehrheit gewann die Stadt mit der Schaffung von Groß-Olomouc durch Anschluss von zwei Städten (Hodolany und Nové Ulice) und elf Dörfern (Bělidla, Černovír, Hejčín, Chválkovice, Lazce, Nové Sady, Nový Svět, Neředín, Pavlovičky, Povel und Řepčín) im 1919. Bedrückende Verhältnisse erlebte Olomouc während der Nazi-Okkupation in den Jahren 1939-1945 und auch die Jahre nach 1948 waren nicht froh. Es ist schwierig in diesem Zeitraum der „Diktatur des Proletariats " ein bedeutendes und zugleich auch ein deutlich positives Ereignis zu finden. Zu begrüßen war ohne Zweifel die Erklärung des historischen Stadtkerns zum Denkmalschutzgebiet, wodurch es wenigstens zum Teil gelang, jene Bemühungen um den „Aufbau einer neuen Welt“ dort zu verhindern, wo unsere Vorfahren Kulturwerte von einmaligem Wert geschaffen hatten. Die kommunistische Ära hinterließ allerdings ihre Spuren überall, sowie in als auch ausserhalb der Innenstadt. Wir haben hier die im Geiste des sozialistischen Realismus umgestaltete Astronomische Uhr, das „monumentale“ Kaufhaus unmittelbar gegenüber der Moritzkirche oder die Mauer von Plattenbauten am Rande der Stadt. Mit den Folgen dieser Ausbau werden noch Generationen nach uns konfrontiert werden.

Die neunziger Jahre brachten neue Hoffnung für die Stadt und ihre Bewohner. Olomouc musste jedoch am Ende des Jahrhunderts noch eine schwere Prüfung bestehen. Im Jahr 1997 überflutete das verheerende Jahrhundert-Hochwasser mehr als ein Drittel der Stadt und hinterließ Verwüstung in den an der March (Morava) liegenden Stadtvierteln, vor allem Černovír, Lazce und Nové Sady. Das Jahrhundert und Jahrtausend wurde in Olomouc schließlich fröhlich abgeschlossen. Erklärung der barocken Ehrensäule der Heiligen Dreifaltigkeit zum Denkmal des Weltkulturerbes der UNESCO war eine Auszeichnung für die Werke der Barock-Künstler sowie für die Zeitgenossen und deren Pflege um das erhaltene Denkmal. Es war ein Grund für große Feierlichkeiten und zugleich ein mehr als würdiger Abschluss der Geschichte der Stadt am Ende des zweiten Jahrtausends.

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